Vortragsnotizen Dr. Michael Goriany
Tourismusschule Wien 21, am 20.9.2005
Networking http://networking.edublogs.org/
___________________________________________
++ Woran denken Sie ?man sagt auch Beziehungsmanagement
+ Witz Holaubek: wesentlich nicht, wie viele sondern die richtigen (Qualität)
= zur Bewältigung von Aufgaben, Problemen; sehr oft mit Behörden
+ Beispiel Wohnung
Interview Billy Wilder: Erfolg ist auch Glücksache ? Manche haben öfter Glück
+ Beispiel Krankheit
+ Beispiel Jobsuche
Jobsuche: Shakira – nur über pers. Empfehlung vor-performt – in Hotelhalle – I think the rest of our firm should come to know you
+ Geschäftsgründung
++ Bedeutung
+ persönlich/beruflich: gutes networking für Berufskarriere unverzichtbar (Mobilität, Globalisierung) Jobsuche 50 % über persönliche Beziehungen
+persönlich/privat: Beispiel Wohnung, Krankheit, Probleme, Wissensmanagement (pwm Beispiel)
+ in der Wirtschaft (Tourismusnetzwerke)
+ auch gesellschaftlich: eigene Homepage der Weltbank ( Armutsbekämpfung durch eigenaktive Vernetzung)
++ Definitionen
+social capital = Wert der in zwischenmenschlichen Beziehungen besteht (Sozialkapital, Beziehungskapital)
+ Humankapital = Wert der im Wissen besteht
+ Strukturkapital = Wert durch gutes Funktionieren eines Unternehmens
++ worum geht es
(a) es geht um zwischenmenschlicher Beziehungen; Interessengemeinschaften aber darüber hinaus nicht zielgerichtetes Netzwerk ( sind da, wenn man sie braucht.
eher: nicht nur engste Beziehungen, eben auch indirekte Kontakte
+ NW = Aufbau und Pflege positiver zwischenmenschlicher Beziehungen
(b) eines zu haben und aufzubauen (Kontakte knüpfen / pflegen / nutzen / auflösen
+ jeder hat ein Netzwerk: aufzeichnen Beziehungsbaum. !! indirekte Kontakte
(c) wie macht man das
+ wo kommen Netzwerke vor / welche Netzwerke gibt es
+ private, nicht organisiert
+ Absolventenvereinigung, Elternverein
+ Sportverein, … Vereine+ Beispiel Fussballmannschaft
+ Berufsvereinigungen
+ Interessengemeinschaften (pwm, …)
+ Internet (/ / / /
+ Weblognetzwerk (Blogosphäre) = networking durch Publikation und Dialog
++ wie geht das (Vorgehen und Methoden des Networking)
NW = Aufbau und Pflege positiver zwischenmenschlicher Beziehungen
A – mein Profil (
B – Analyse meines Netzwerkes
C – Methoden
A – mein Profil / Ist Analyse / selbstcheck
+ was will ich erreichen, was will & kann ich einbringen,
was erwarte ich von den Anderen, wo liegen meine Fähigkeiten zum networken)
+ Beispiel pwm Interessenprofil
+ siehe Öttl-Härter, Networking (Hoffmann & Campe, 2004 – ca. 20 €)
+ wann: einmal grundsätzlich am Beginn neuer Lebensperiode (Job, Gründung), dann vor wichtigen Stationen;
B – Beziehungsbaum.
C – Methoden
+ formelle Netzwerke
+ Kommunikationsmittel pers / tel / emails / Internet
+ Gespräch führen (durch´s Reden kommen die Leute zusammen)
+ Gespräch vorbereiten- Googlen
+ e-mail auch kurz melden / im Internetforum kurzes posting
+ Visitkarte eigene-andere
+ gute Umgangsformen
ZUSAMMENFASSUNG
1. Networking heisst nicht Freunderlwirtschaft sondern positiver Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen. Gutes networking ist für Berufskarriere unverzichtbar.
Daher: sein Netzwerk analysieren / Kontakte systematisch aufbauen, pflegen, nutzen / Fähigkeiten dafür weiterentwickeln
2. Social Capital bedeutet das gleiche, aber aus dem Gesichtspunkt der Wirtschaft. Mit “capital” kommt zum Ausdruck, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen einen bedeutenden Wert im Unternehmen darstellen, und nicht nur das Finanzkapital.
3. Für die Karriereplanung und die Lebensplanung sind eine persönliche Wissens”bilanz” (human capital) und Beziehungs”bilanz” (social capital) wichtiger als die Geldvermehrungsbilanz
4. Zur Vermehrung des Finanzkapitals muss man berechnend sein,
beim Humankapital soll man berechnend sein,
beim Beziehungskapital soll man nicht berechnend sein.
+ Sehr genau überlegen, was man selbst in eine Beziehung “investieren” will und kann,
und ebenso, was man vom anderen und von einem Netzwerk erwartet und erwarten kann
- zB pwm
5. Elemente des Networking: Vertrauen/ Offenheit (schafft Vertrauen) / Interessenaustausch / Hilfe mit Rat und Tat / wechselseitige Nützlichkeit / Berechenbarkeit
6. Networking mit Konkurrenten: manche sprechen von Mitbewerbern. Da kommt das Miteinander zum Ausdruck. Gerade im Tourismus sehr wichtig, um ein Destination Management aufbauen zu können.
